Der Fall Relotius – Journalismus zwischen Fakt und Fiktion

Mit atmosphärisch dichten, stimmungs­vollen Reportagen hat Claas Relotius Journalisten­preise und eine große Leser­schaft gewonnen. Bis er aufflog und sich heraus­stellte: Weite Passagen seiner Beiträge waren erfunden, verfälscht und manipuliert. Ein Einzel­fall und ein Verrat an allen Kolleginnen und Kollegen, die hart und ehrlich arbeiten. Dennoch bleiben Fragen: Hätte man ihn nicht schon viel früher entlarven können? Oder wollte man es nicht so genau wissen, weil die „Ware“ sich gut verkaufte? Wer trägt die Verantwortung in dieser Fälschungs­geschichte? Und: Sollte man einige Entwicklungen im deutschen Journalismus über­denken?

Stapel Zeitungen
© iStock

In der vorliegenden Unterrichts­einheit beschäftigen sich Ihre Schülerinnen und Schüler mit ihren Vor­stellungen von gutem Journalismus und erörtern, welche Entwicklungen im Medien­betrieb dazu führen, dass Fake-Geschichten unentdeckt bleiben. Sie analysieren einen Beitrag von Claas Relotius, gleichen ihn mit dem Fakten­check von ZEIT ONLINE ab und schreiben zum Abschluss selbst eine Reportage – völlig unverfälscht.

Inhalt:

  • Einleitung: Thema und Lernziele
  • Arbeitsblatt 1: Die Welt als Reportage
  • Aufgaben
  • Internetseiten zum Thema

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Februar 2019:

Der Fall Relotius – Journalismus zwischen Fakt und Fiktion

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