Rassismus bekämpfen: So zeigst du Solidarität

Weltweit gibt es derzeit Proteste gegen Rassismus, ausgelöst durch rassistische Polizei­gewalt und den Tod von George Floyd in den USA. Das Thema geht uns alle an: Auch in Deutsch­land erleben Schwarze* Menschen Diskriminierung und Aus­grenzung. Viele Menschen, die nicht Schwarz sind, fragen sich nun, wie sie Schwarzen Menschen beistehen können – mit Respekt und auf Augen­höhe. Hier finden sie einige Vorschläge.

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© Getty Images

In dieser Unterrichts­einheit reden Ihre Schülerinnen und Schüler über Rassismus und über Wege, wie man Betroffene unter­stützen kann. Mithilfe einer Wort­wolke als Impuls­geber tauschen sich die Jugendlichen über rassistische Sprache aus. Anschließend diskutieren sie über einen Text mit Tipps, wie weiße Menschen sich solidarisieren können, und setzen einen der Ratschläge in einem Projekt um. Zum Abschluss formulieren sie einen Beitrag zum kritischen Weißsein.

Inhalt:

  • Einleitung: Thema und Lernziele
  • Arbeitsblatt: Elf Tipps, wie du Schwarzen Menschen jetzt beistehen kannst, wenn du weiß bist
  • Aufgaben
  • Unterrichtsvorschlag
  • Internetseiten zum Thema

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Juli 2020:

Rassismus bekämpfen: So zeigst du Solidarität

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* „weiß“ und „Weißsein“ ebenso wie „Schwarz“ und „Schwarzsein“ bezeichnen in diesem Kontext keine reellen Haut­farben oder biologischen Eigen­schaften, sondern eine politische und soziale Konstruktion. „Schwarze Menschen“ ist eine Selbst­bezeichnung und beschreibt eine von Rassismus betroffene gesellschaftliche Position, die groß geschrieben wird. „weiß“ und „Weißsein“ soll auf die sozialen, politischen und kulturellen Privilegien von Menschen hinweisen, die nicht Rassismus aus­gesetzt sind und sich deshalb in einer macht­volleren gesellschaftlichen Position befinden.

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