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Das schul­interne Nachhilfe­programm von Schülerinnen und Schülern

Egal, ob Fremdsprachen, Mathematik oder andere Schul­fächer – den einen fällt der Unterrichts­stoff leicht, andere Schülerinnen und Schüler brauchen Unter­stützung. Am Humboldt-Gymnasium in Potsdam bekommen sie die direkt von ihren Mit­schülerinnen und Schülern. Beim schul­internen Nach­hilfe­programm „Humboldt-Huckepack“ treffen sich die Jugendlichen entweder gemeinsam in Gruppen oder zum Einzel­coaching. Dabei erweitern starke und schwächere Schülerinnen und Schüler nicht nur ihr Fach­wissen, sondern auch ihre sozialen Kompetenzen.

Schüler reden
© Lars Rettberg (Die Deutsche Schulakademie)

Stärkere helfen Schwächeren

Schülerinnen und Schüler, die mit dem Subjonctif im Französischen, der Wurzel-Rechnung in Mathe oder einem anderen Unterrichts­thema kämpfen, können sich am Humboldt-Gymnasium in Potsdam auf Hilfe durch ihre Mitschülerinnen und Schülern verlassen. Dazu hat die Schule das „Huckepack“-Projekt ins Leben gerufen.

Dabei organisieren leistungs­starke Schülerinnen und Schüler ein schulinternes Nach­hilfe­programm, zu dem sich Kinder und Jugendliche aller Klassen­stufen des Humboldt-Gymnasiums anmelden können. Die Fach­lehr­kräfte empfehlen ihnen dann einen Mentor oder eine Mentorin für Einzel­stunden. Teilnehmen können sie auch an sogenannten Repetitorien, wobei eine Gruppe unter Anleitung leistungs­starker Schülerinnen und Schüler gemeinsam lernt.

„Humboldt-Huckepack“

„Stärken stärken – Schwächen schwächen“ ist der Leit­spruch des Humboldt-Gymnasiums Potsdam. Die Schule gehört seit 2017 zum Netz­werk der Preis­träger­schulen des Deutschen Schulpreises. Die Begabten­förderung, das außer­ordentliche Ganz­tags­konzept und die schul­interne Nach­hilfe sind Aspekte, die die Jury in ihrer Beurteilung hervor­gehoben hat.

Was hat die Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler von der Lernhilfe über­zeugt? Wie gelingt dem Gymnasium die Organisation dieses Konzepts? Diese und weitere Fragen zum Konzept werden anhand eines Films auf dem Schulportal anschaulich dargestellt. Registrierten Nutzerinnen und Nutzern stehen außer­dem Materialien des Humboldt-Gymnasiums zur Umsetzung des Konzepts zur Verfügung.

Wissens­vermittlung auf Augen­höhe

Zwar werden bei einer externen Nachhilfe auch Themen aus dem Lehr­plan behandelt. Der Vorteil eines schul­internen Programms ist aber, dass die Mentorinnen und Mentoren viel näher an ihren Schülerinnen und Schülern dran sind. Dabei spielt nicht nur das Alter eine Rolle und die Tatsache, dass man die­selbe Schule besucht. Die Humboldt-Coaches stehen in direktem Austausch mit den Fach­lehr­kräften und wissen daher genauer, wo die Probleme der einzelnen Schülerinnen und Schüler liegen. Sie können auch direkt auf Inhalte aus dem Unterricht eingehen.

Der Schule ist es gelungen, ein System zu schaffen, in dem es nicht darum geht, wer etwas „besonders gut“ oder „schlecht“ kann. Die Schülerinnen und Schüler motivieren einander gegen­seitig und tolerieren die Stärken und Schwächen der anderen. „Ich freue mich immer, wenn andere Schüler zu mir kommen und mir erzählen, dass sie ein Erfolgs­erlebnis hatten und sich ihre Note verbessert hat“, berichtet Malte, der als Mentor an „Humboldt-Huckepack“ beteiligt ist. In einer derart lockeren Atmosphäre fällt das Lernen eben deutlich leichter.

Eine Heraus­forderung für leistungs­starke Schülerinnen und Schüler

Gute Noten bedeuten nicht immer automatisch, dass man sein Wissen auch gut vermitteln kann. Sich vor eine Gruppe anderer Schülerinnen und Schüler zu stellen und ihnen etwas zu erklären, erfordert ein gewisses Maß an Selbst­bewusst­sein. Vorbereitet werden die Mentorinnen und Mentoren von ihren Lehr­kräften. Sie geben ihnen Hilfe­stellung bei der Planung und Durch­führung von Lern­ein­heiten und ein Grund­verständnis für Methodik mit auf den Weg.

Die Humboldt-Coaches organisieren sich eigenständig. Inner­halb der Gruppe tauschen sie sich aus und erarbeiten gemeinsam Material für ihre Nach­hilfe­stunden. Die Jugendlichen lernen, auf andere einzu­gehen und sich gegen­seitig zu unter­stützen. Das Nach­hilfe­programm füllt auf diese Weise auch das Spar­schwein der Mentorinnen und Mentoren – Einzel­stunden werden nämlich für gewöhnlich mit einer geringen Aufwands­entschädigung vergütet. Aber: „Es ist nicht nur der reine Unterricht, sondern auch das ganze Drumherum. Mein Sohn hat gelernt, was Verpflichtung ist, wie man ein solches System auf­baut, sich organisiert und mit­einander umgeht“, sagt Frau Naescher, Mutter eines Humboldt-Mentors.

Im Juni 2019 wurde der Deutsche Schulpreis zum 13. Mal von der Robert Bosch Stiftung und der Heidehof Stiftung verliehen. Eine fachkundige Jury wählt aus den Bewerbungen die besten Schulen aus und besucht diese im Anschluss persönlich. Einen Preis gewinnen die Schulen, die in allen sechs Qualitäts­bereichen über­zeugt haben. Auf dem Schulportal werden neben dem „Humboldt-Huckepack“ weitere innovative Konzepte der Preis­träger vorgestellt.

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