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Medienkompetenz für Digital Natives

200 Minuten verbringt der durchschnittliche deutsche Jugendliche täglich im Internet –Videos gucken, Musik hören, sich aktiv mit Gleichaltrigen austauschen, soziale Medien nutzen, Webseiten sowie Nachrichten lesen. Daher wird es immer wichtiger für die Generation der „Digital Natives“, die Informationen zu verarbeiten, einzuschätzen und zu gewichten. Ein Guide für Lehrende, um Schülerinnen und Schülern bewusstes Medienverhalten zu vermitteln.

Jugelndliche bei der Gruppenarbeit auf einem Rasen.
© iStock

Nachrichten werden von Journalisten für Zeitungen, fürs Radio, fürs Fernsehen und Webseiten verfasst. Aber genauso verbreiten Unternehmen, Organisationen und Nutzer ihre eigene Berichterstattung. Die Frage im Fokus: Wo endet Objektivität, wo beginnt Meinung? Wie können insbesondere junge Nutzer erkennen, welche Quelle seriös sind. Was ist eine Falschmeldung, was ist glaubwürdig? Eine konsequente Sensibilisierung, verbreitete Informationen nicht völlig unkritisch zu konsumieren, sondern die Seriosität der Inhalte individuell zu prüfen und einzuschätzen, ist wichtig. Gezielt gestreute Fehlinformationen, Propaganda oder Falschmeldungen sind oft schwierig zu erkennen und erfordern es, Informationen und Quellen genau zu analysieren und zunächst immer mit Skepsis zu betrachten. So muss auch eine Meinung, die häufig vertreten wird, nicht unbedingt eine Mehrheitsmeinung abbilden. Daher gilt es, die Komplexität der Faktoren hinter den Informationen, Themen und Meinungen im Netz zu verstehen, um einen souveränen Umgang mit der Informationsfülle des Internets zu erlernen. Erste Anhaltspunkte über die Zuverlässigkeit und Seriosität einer Information können folgende Bewertungskriterien bringen:

Die Professionalität/ Qualität des Mediums prüfen

Der erste Eindruck zählt: Rechtschreibfehler, falsche Grammatik, ein aggressiver Schreibstil können Hinweise auf die fehlende Seriosität einer Seite und der enthaltenen Informationen sein. Auch die URL der Seite sollte auf ihre Seriosität bzw. Authentizität geprüft werden. Und ein kurzer Blick ins Impressum kann aufschlussreich sein und beim Fehlen eines solchen sollte die Seite als kritisch eingestuft werden.
Tipp:  Über folgende Suchanfrage bei Suchmaschinen kann gezielt nach dem Impressum auf einer Seite gesucht werden, wenn sie nicht über eine interne Suche verfügt: impressum site:musterseite.de.

Quellen- und Faktencheck

Insbesondere bei reißerischen oder spektakulären Informationen sollte geprüft werden, ob auch in anderen Medien über die vermeintlichen Fakten berichtet wird. Eine wesentliche Rolle spielt auch die Nennung externer Quellen und Quellenangaben und deren Überprüfbarkeit. Zudem kann bei Online-Medien die Qualität und Anzahl der Backlinks auf die zu prüfende Website und deren Inhalte Anhaltspunkte zu deren Seriosität liefern (bspw. über die Suchanfrage bei Suchmaschinen von link:musterseite.de).

Bildrecherche

Auch Bilder können manipuliert und durch Fotomontagen, Änderung des Bildausschnittes, Kombination mehrerer Bilder oder falschen Kontext, beispielsweise irreführende Bildunterschriften, verfremdet und instrumentalisiert werden. Um Echtheit und Ursprung des Bildes zu prüfen, empfiehlt sich eine umgekehrte Bildersuche, z.B über die Upload-und Suchfunktion bei Suchmaschinen.

Eine Kollage aus einer Wandlampe in Form eines Hashtags, einer Fotografie eines Mädchens mit Kamera und einer Gruppe Mädchen, während sie ein Selfie machen.
© stocksy (3)

Falschmeldungen in sozialen Netzwerken

Wer berechtigte Zweifel am Wahrheitsgehalt einer Meldung hat, kann in sozialen Netzwerken, z.B. bei Facebook Melde-Tools nutzen, um somit einen externen Faktencheck zu initiieren und andere Nutzer vor diesen Inhalten zu warnen.

Bei Facebook funktioniert es so:

Per Klick auf die obere rechte Ecke des Beitrags, kann man diesen an Facebook melden. Es erscheint ein Untermenü, in dem man explizit angeben kann, dass es sich vermutlich um eine gefälschte Nachricht handelt („Es handelt sich um eine Falschmeldung“ / „Diesen Beitrag als Falschmeldung markieren“).

Logo Facebook

Künftig können noch mehr potenzielle Falschmeldungen identifiziert werden, um diese an externe Faktenprüfer weiterzuleiten. Wenn ein Artikel von den unabhängigen Faktenprüfern überprüft wurde, kann das Ergebnis  unter dem ursprünglichen Beitrag angezeigt werden. So soll Menschen mehr Kontext geboten werden, um eine eigene und fundierte Entscheidungen darüber treffen zu können, was sie lesen und was sie teilen wollen.

Linktipps zum Thema: https://correctiv.org/


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